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Wohnen in Deutschland 2026

Die Wohneigentumsbildung jüngerer Haushalte wird durch hohe Immobilienpreise, gestiegene Finanzierungskosten und begrenzte Eigenkapitalausstattung erschwert. Zugleich wächst die Zahl älterer Eigentümerhaushalte. Die Studie untersucht auf Grundlage einer Sonderauswertung des Zensus 2022 für alle 400 kreisfreien Städte und Landkreise, wo sich die potenzielle Nachfrage jüngerer Mieterhaushalte und das latente Wohnraumpotenzial älterer Eigentümerhaushalte räumlich begegnen. Sie liefert damit einen Beitrag zur Debatte um die effizientere Nutzung bestehenden Wohnraums.

Foto von Florian Rentsch
“Das Bild eines ‚Silver Tsunami‘ dramatisiert die Entwicklung: Der demografische Wandel wird zwar zusätzliches Wohnungsangebot schaffen, aber häufig nicht dort, wo die Nachfrage besonders hoch ist.”

Florian Rentsch

Vorstandsvorsitzender, Verband der Sparda-Banken e. V.

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Cover der Studie Wohnen in Deutschland 2026

Studienergebnisse

Kernergebnisse im Überblick

Der Bevölkerungsanteil Älterer liegt mittlerweile deutlich über dem Jüngerer.

Anteil der Bevölkerung in der jeweiligen Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung, Deutschland

30 bis 44 Jahre (2025)

19,5 %

65+ Jahre (2025)

23,1 %

23 Prozent entspricht im Jahr 2025 dem Anteil der ab 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung. Dreißig Jahre zuvor machte dies noch den Anteil der Bevölkerung im Alter zwischen 30 und 44 Jahren aus.

Quelle: Destatis, eigene Darstellung

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Der Bevölkerungsanteil Älterer liegt mittlerweile deutlich über dem Jüngerer. (1 von 9)

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